Midge Ure ist wieder da!
"A Man Of Two Worlds" erscheint am 8. Mai 2026 und zeigt Midge Ure zwischen Instrumental-Experiment und klassischem Songwriting.
"A Man Of Two Worlds" erscheint am 8. Mai 2026 und zeigt Midge Ure zwischen Instrumental-Experiment und klassischem Songwriting.
Ultravox, Midge Ure und der Sound des New Wave: 80s80s WAVE bringt dir die ikonischen Synths und kühlen Vibes der 80er: zeitlos, stilprägend, unvergesslich. Jetzt einschalten! 🎧
Midge Ure veröffentlicht mit "A Man Of Two Worlds" erstmals seit 12 Jahren ein Album mit neuem Material. Das Doppelkonzept trennt Instrumental- und Songhälfte.
Midge Ure macht wieder Musik. Und zwar so, wie er es will. Mit "A Man Of Two Worlds", das am 8. Mai 2026 erscheint, legt Midge Ure ein Album vor, das sich nicht anbiedert und auch gar nicht versucht, alte Erwartungen zu erfüllen. Stattdessen wirkt alles wie eine bewusste Entscheidung: weniger Rückblick, mehr Haltung. Dass Midge Ure nach zwölf Jahren mit neuem Material zurückkommt, ist dabei fast schon Nebensache. Entscheidend ist, wie er zurückkommt.
Midge Ure war nie wirklich weg. Touren, Projekte, Kollaborationen – der Mann war konstant präsent. Auch wenn es zwischenzeitlich gesundheitliche Probleme gab. Aber ein Album mit komplett neuen Songs? Das hat sich Midge Ure lange offen gehalten. Jetzt kommt es – und zwar als Doppelalbum, das zwei Seiten seiner Arbeit trennt: "World One: Music" steht für Instrumentals, "World Two: Songs" für klassische Tracks mit Gesang. Midge Ure zeigt damit zwei kreative Identitäten, die ihn schon seit den 80ern begleiten, aber selten so klar voneinander getrennt wurden. Wer ihn aus Zeiten von Ultravox kennt, weiß, wie sehr er zwischen Songwriter und Soundtüftler pendelt. Jetzt macht Midge Ure daraus ein ganzes Albumkonzept.
Die spannende Frage ist natürlich: Braucht man das? Ein Album, das sich selbst in zwei Teile aufspaltet? Midge Ure beantwortet das ziemlich klar – ja, wenn es Sinn ergibt. Und bei ihm ergibt es Sinn, weil diese Trennung schon immer da war, nur nie so offen gezeigt wurde. Was auffällt: Midge Ure verzichtet komplett auf den Versuch, beide Welten zu vermischen. Keine halb-instrumentalen Songs, keine Kompromisse. Entweder Musik – oder Song. Das macht "A Man Of Two Worlds" nicht nur konzeptionell sauber, sondern auch überraschend stringent.
Natürlich hängt über allem die Vergangenheit. Midge Ure ist untrennbar mit Ultravox, mit Visage und mit Band Aid verbunden. Aber genau hier setzt das neue Album einen interessanten Punkt: Es versucht gar nicht, diese Geschichte weiterzuerzählen. Stattdessen wirkt "A Man Of Two Worlds" wie ein Projekt, das komplett im Jetzt verankert ist. Midge Ure nutzt seine Erfahrung, aber er reproduziert sie nicht. Keine offensichtlichen 80er-Zitate.
Ein kurzer Blick auf die Solo-Karriere von Midge Ure zeigt auch, warum das spannend ist. Mitte der 80er gelingt ihm mit "If I Was" ein Nummer-1-Hit in Großbritannien, dazu kommen weitere Singles wie "Call Of The Wild" oder "That Certain Smile". Midge Ure etabliert sich damit als eigenständiger Künstler neben Ultravox, bleibt aber immer jemand, dessen Solo-Arbeit nie ganz die Strahlkraft seiner Bandprojekte erreicht. Im Grunde ist er als Solo-Künstler ein One-Hit-Wunder.
Das ist genau die Art von Album, die man von Midge Ure eigentlich erwarten sollte – und die trotzdem überrascht. Kein Pflichtprogramm für alte Fans, sondern ein ziemlich eigenständiges Ding. Oder, um es mit einer Zeile zu sagen: „If I was a better man…“ – vielleicht ist er das heute einfach.
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