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Yello (2017)
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Yello (2017)
01.04.2025

Vor 40 Jahren war "Stella" ganz oben

Das beste Yello-Album ging in Deutschland in die Top 10. Wir klären warum – Song für Song. Von "Oh Yeah" bis "Ciel Ouvert": Wie "Stella" 1985 zum Meilenstein der elektronischen Musik wurde.

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Yello (2009)
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Yello (2009)

Warum gilt Yellos Album "Stella" als Meilenstein der elektronischen Musik?

Vor etwas mehr als 40 Jahren, Ende Januar 1985, erschien ein Album, das die elektronische Musik auf eine neue Ebene hob: "Stella" von Yello. Mit diesem Album gelang dem Schweizer Duo Boris Blank und nicht nur ihr endgültiger Durchbruch, sondern auch der Sprung in die internationalen Charts – und in die Herzen von Musikliebhabern weltweit.

"Stella" ist wohl eines der wichtigsten Alben der 80er, und das beste Album von Yello ist es allemal. Es bildet die Brücke zwischen den experimentellen Gehversuchen der Band und dem kommerziellen Erfolg der späteren Jahre. 1985 ist somit das Jahr, das zeitreisende Yello-Fans auf jeden Fall ansteuern würden. Denn nach dem Ausstieg von Gründungsmitglied Carlos Perón öffneten sich für Yello neue kreative Horizonte.

Boris Blank und Dieter Meier wandten sich von Undergroundsounds ab und entwickelten eine deutlich melodischere, cineastische Klangwelt. Die unverwechselbare Mischung aus Synthpop, pulsierenden Beats und surrealen Klangcollagen machte "Stella" zu einem absoluten Meilenstein der elektronischen Musik.

Und es war nicht nur ein Meilenstein – "Stella" war das erste Album einer Schweizer Band, das die Spitze der Schweizer Charts erklomm. Und in Deutschland ging "Stella" vor genau 40 Jahren in die Top 10 unserer Albumcharts.

Das war für Yello ein großer Erfolg, die ersten beiden Alben, "Solid Pleasure" und "Claro Que Si" gingen bei uns nicht in die Charts und das schon viel glattere Album "You Gotta Say Yes to Another Excess" ging 1983 auf Platz 26. "Stella" bekam in Deutschland dann auch Goldstatus.

Boris Blank von Yello(2010)
  IMAGO / Eventpress
Boris Blank von Yello(2010)

Ein Sound, der Grenzen sprengt

Die Produktion von "Stella" war schon außergewöhnlich. Aufgenommen wurde das Album zwischen 1983 und 1984 in Yellos eigenem Studio am Ufer des Zürichsees. Boris Blank, das Soundgenie der Band, hatte seine technischen Möglichkeiten erweitert: Neben Klassikern wie dem Fairlight CMI Sampler oder der ARP Odyssey Synthesizer kamen nun auch der Yamaha DX7 und der Roland JX-3P ins Spiel.

Doch trotz neuer Technik blieb Yellos Philosophie dieselbe: elektronische Musik mit Herz und Seele zu schaffen. Für die Band war dieser Anspruch auch eine Herausforderung.

Tatsächlich standen Yello 1984 kurz davor, ihr eigenes Werk zu opfern. Nach einer ersten Mischung des Albums im deutschen Hartmann Digital Studio war die Enttäuschung groß: Der Sound war zu glatt, zu steril. "Es war technisch perfekt – aber es hatte keine Seele mehr", erinnerte sich Dieter Meier später.

In einer mutigen Entscheidung kehrte das Duo nach Zürich zurück, um das Album selbst neu abzumischen. Diese Entscheidung zahlte sich aus: Die unbändige Spielfreude macht "Stella" zu einem der wichtigsten Alben der 80er.

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Dieter Meier von Yellow (2009)
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Dieter Meier von Yellow (2009)

Hit auf Hit – Yello auf der Überholspur und in Hollywood

Schon die ersten Singles machten klar: Hier rollt ein Synthpop-Donnerwetter heran. "Vicious Games", veröffentlicht im Februar 1985, zog das Publikum mit seinem hypnotischen Beat und der lasziven Stimme von Rush Winters in seinen Bann. Das Video, gedreht in Yellos kreativem Zentrum, der legendären "Rote Fabrik" in Zürich, verstärkte den surrealen Reiz des Songs.

Doch es war "Desire", die zweite Single, die "Stella" endgültig in den Pop-Olymp katapultierte. Gedreht in den heißen Straßen Havannas mit einer Armada von Tänzern, Orchestern und der unverkennbaren Eleganz Dieter Meiers, avancierte das Video zu einem der spektakulärsten Clips der 80er Jahre. Die Verbindung von lateinamerikanischen Rhythmen mit Yellos unverwechselbarem Sound machte "Desire" zu einem weltweiten Clubhit.

Doch das größte Geschenk Schritt für die Band war "Oh Yeah". Ursprünglich gar nicht als Single geplant, entwickelte sich der Song zum Inbegriff von Yellos Genie. Boris Blank schuf eine Mischung aus stampfenden Beats, skurrilen Vokal-Experimenten und Meiers legendärem "Ohhh yeahhh". Der Song war anders als alles, was die Welt bis dahin gehört hatte – eine bizarre, humorvolle und unwiderstehlich coole Soundexplosion.

1986 sorgte kein Geringerer als Hollywood-Regisseur John Hughes für den internationalen Durchbruch des Songs: "Oh Yeah" wurde in der Kult-Komödie "Ferris Bueller’s Day Off" zum Soundtrack eines unvergesslichen Ferrari-Moments! Ein Jahr später tauchte der Track erneut in "The Secret of My Success" mit Michael J. Fox auf. Von da an war "Oh Yeah" nicht mehr aufzuhalten – und Yello endgültig unsterblich!

40 Jahre nach seiner Veröffentlichung klingt "Stella" noch immer so frisch, innovativ und aufregend wie damals. Wer sich die Platte jetzt anhört, wird erstaunt eingestehen: Yello waren ihrer Zeit weit voraus. Die hypnotischen Grooves, die cineastische Dramatik, die spielerische Ironie – alles, was Yello ausmacht, findet sich auf diesem Album in Perfektion. Schauen wir also genauer hin, Song für Song.

"Stella" von Yello - Track by Track

Yello - Desire
Yello - Desire

Die Auskopplung aus dem Album "Stella" wirkt im Vergleich zu Yello-Songs der frühen 80s geradezu kommerziell und weichgewaschen. Das Video zu "Desire" wurde in Havana gedreht. Gedreht wurde im Tropicana, einem Freiluft-Revuetheater und Nachtclub in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Dieter Meier war der Drehort sehr wichtig, denn er hatte seit jeher eine Faszination für dieses 1939 gegründete Etablissement. Vor der Kubanischen Revolution von 1959 war das Tropicana für seinen dekadenten Lebensstil bekannt. Reiche Amerikaner nutzten Flugverbindungen der Fluggesellschaft Cubana für Hin- und Rückflug von Miami für einzelne Vorstellungen. Lateinamerika, noch in den frühen 80s von Militärdiktaturen geplagt, entwickelte sich nun zu einem Sehnsuchtsort für Europäer. Insofern hatte Yello den Nerv der Zeit getroffen. Die Dreharbeiten wurden von einem Filmteam begleitet, daraus entstand die Dokumentation "Yello auf Kuba". Die etwas schwer erhältliche Doku beschreibt die Reise von Dieter Meier und Boris Blank nach Havanna - auf der Suche nach passenden Drehorten. Der Fotograf Anton Corbijn begleitete das Team. Einige seiner Bilder wurden später für Yello-Cover verwendet, andere Bilder sind in der Doku zu sehen. Im Text und Video von "Desire" von Yello geht es um eine unerfüllte Liebe, um ein undefiniertes Verlangen.

Yello - Vicious Games
Yello - Vicious Games

"Vicious Games" war die erste wirklich erfolgreiche Auskopplung aus dem Album. Für die Aufnahmen hatten sich Yello neue Synthesizer gekauft, einen Yamaha DX7 und einen Roland JX-3P. Ironischerweise waren sie während der Aufnahmen mit dem neuen Geräten noch so wenig vertraut, dass sie meist auf den alten Fairlight CMI zurückgriffen. Ebenso waren die ersten Versuche mit einer digitalen Postproduktion für die Band eine Enttäuschung. Laut Yello waren die Prozesse einfach noch nicht ausgereift. Somit ist "Vicious Games" für Yello wirklich ein Wendepunkt zwischen der innovativen Gründungsphase mit einer improvisierten (analogen) Produktion und der späteren vollkommenen Perfektion und Beherrschung der Technik. Das Video zu "Vicious Games" wurde im Studio der Band gedreht. Die Schauspielerin Mirjam Montandon übernimmt im Video den Gesangspart der Sängerin Rush Winters.

Yello - Oh Yeah (Official Video)
Yello - Oh Yeah (Official Video)

Der Song verbindet hypnotische elektronische Klänge mit den einzigartig bearbeiteten Vocals von Dieter Meier – ein Markenzeichen von Yello. Seine weltweite Popularität verdankt "Oh Yeah" vor allem seinem Einsatz in Hollywood-Filmen. Der Track wurde zu einem Synonym für Luxus, Lust und augenzwinkernde Exzentrik – kein Wunder, dass er in unzähligen Filmen, Serien und Werbespots auftauchte. Laut Boris Blank war die Idee hinter dem Song aber simpel: ein entspannter, schwerfälliger Charakter, der genüsslich "Oh yeah, oh yeah" vor sich hin murmelt. Ehrlicherweise schadet der Aufbau der ersten Seite dem Albums ein wenig. Es klingt, insbesondere rückblickend, wie ein best-of, mit drei Hits in Reihe. Diese Reihe wird erst nach "Oh Yeah" gebrochen. Da wurde "Stella" ein Opfer des eigenen Erfolgs.

Desert Inn (Remastered 2005)
Desert Inn (Remastered 2005)

Zum Glück entwickelt sich der Sound von "Oh Yeah" zum Ende in etwas sphärischere Flächen. So wird der Übergang zu "Desert Inn" leichter. Denn ab diesem Song tauchen Boris Blank und Dieter Meier in einen ständigen Wechsel aus trockener Percussion und flächigen Sounds. "Desert Inn" kommt somit eine wichtige Rolle auf dem Album zu, es bremst die Dynamik der ersten drei Tracks. "Desert Inn" zeigt Yello von ihrer cineastischen Seite. Die Komposition setzt auf eine tiefe, pulsierende Basslinie, die sich durch das gesamte Stück zieht, begleitet von scharfen, metallischen Percussion-Elementen und sphärischen Synth-Flächen. Boris Blank erschafft hier ein düsteres, fast schon bedrohliches Klangbild. Dazu kommt Dieter Meiers unnachahmlicher Sprechgesang – lakonisch, geheimnisvoll, fast wie eine kryptische Warnung. Der Break nach genau zweieinhalb Minuten ist eine der stärksten Stellen des Albums.

Stalakdrama (Remastered 2005)
Stalakdrama (Remastered 2005)

"Stalakdrama" ist einer der faszinierendsten Tracks auf dem Album – ein geheimnisvolles, orchestrales Instrumentalstück, das wie die Eröffnungsszene eines avantgardistischen Films wirkt. Als opulente Soundlandschaft voller Dramatik und Atmosphäre steht es im starken Kontrast zu den eingängigeren Songs des Albums. Es ist kein klassischer Yello-Poptrack, sondern eine regelrechte Klangkathedrale, die Boris Blanks Talent für cineastische Kompositionen in den Vordergrund rückt. Das Stück erinnert an den 1980er-Klassiker von Yello, "Assistant's Cry" - damals von Carlos Perón, Boris Blank und Dieter Meier geschrieben. Aber die Fünf Jahre zwischen den Stücken hört man, "Stalakdrama" ist solider und verträumter.

Koladi Ola
Koladi Ola

Wer jetzt geglaubt hatte, dass sich Yello mit einer Soundlandschaft wie "Stalakdrama" von der ersten Seite der Platte verabschieden - weit gefehlt. Der Zuhörer wird zum Ende der Seite nochmal brutal aus seinen Träumen gerissen. "Koladi-ola" ist wie Yello auf Speed. Wie eine Vollgasfahrt auf einer nächtlichen Autobahn. Die Geschichte hinter dem Titel ist ebenso verrückt wie der Song selbst: Boris Blank hörte auf einer Platte mit Tiergeräuschen das Brüllen eines Löwen. Er spielte es eine Oktave höher und war überzeugt, dass sich das Resultat phonetisch wie "Koladi-Ola" anhörte – und so war der Songtitel geboren. Diese humorvolle, spontane Herangehensweise ist typisch für Yello und zeigt, wie sehr sie mit Klangbildern spielten, um Musik zu erschaffen, die Spaß macht und überrascht. "Koladi-Ola" ist ein musikalisches Feuerwerk, ein wahnwitziges Puzzle aus Sounds und Beats.

Domingo (Remastered 2005)
Domingo (Remastered 2005)

Was für ein Start in die Rückseite des Albums! Einer der ganz, ganz großen Songs von Yello, zugegebenermaßen kein klassisches Single-Material, aber Kult. Schon die ersten Sekunden ziehen den Hörer in ihren Bann: dumpfe, treibende Percussion, begleitet von schimmernden Synth-Flächen und einer fast sakralen, mantraartigen Gesangsmelodie. Im Hintergrund schichten sich Sound-Effekte, Hallräume und geheimnisvolle Stimmen – ein Markenzeichen von Boris Blanks Sound-Design. Dieter Meier erzählte in Interviews, dass "Domingo" von einem falschen Prediger handelt, der mit wenigen, bedeutungsschwangeren Sätzen die Menschen beeindrucken will – doch in Wirklichkeit sagt er absolut nichts. Die Zeile "Domingo, you showed us just nothing like no one before" ist eine brillante Persiflage auf leere Versprechungen und religiöse Eiferer. Der Name "Domingo" wurde inspiriert von einer real existierenden Figur: Abraham a Sancta Clara, einem religiösen Fanatiker aus vergangenen Jahrhunderten. Dieter Meier mochte diesen Namen, wandelte ihn leicht ab – und erschuf so Domingo de Santa Clara, die Hauptfigur des Songs. Die französischen Zeilen in "Domingo" sind ein weiteres cleveres Stilmittel von Yello, das zur mysteriösen, surrealen Atmosphäre des Songs beiträgt.

Sometimes (Dr. Hirsch)
Sometimes (Dr. Hirsch)

"Sometimes (Dr. Hirsch)" ist eine skurrile Mischung aus elektronischem Jazz, theatralischem Storytelling und surreale Klangexperimenten. Der Song schleicht sich akustisch an, steigert sich aber schon nach einer knappen Minute in ein Schmerzensgeschrei. Wer dieser Dr. Hirsch ist? Ein Arzt, ein Hypnotiseur, ein Wahnsinniger? Es bleibt unklar. Doch er scheint den Erzähler, also Dieter Meiers Stimme, einer Art Untersuchung oder Therapie zu unterziehen. Zur Hälfte ändert der Song dann noch einmal ganz erheblich die Dynamik: Jahrmarktähnliche Sounds und ein beruhigender Beat dominieren. Es scheint, der Protagonist findet dann doch zu einer inneren Ruhe. Und die Brücke zu "Let Me Cry" ist perfekt.

Let Me Cry (Remastered 2005)
Let Me Cry (Remastered 2005)

"Let Me Cry" greift den Text von "Sometimes (Dr. Hirsch)" auf. Entführt den Hörer aber auf eine bedrohliche Fahrt in einem U-Bahn Zug. Es ist ein Song voller Druck, Leidenschaft und düsterer Energie. Ein besonderes Element ist das Geräusch eines vorbeifahrenden Zuges am Anfang des Songs. Und die gackernden Hühner im Song zeigen erneut, wie humorvoll die Musik von Yello sein kann. Dieter Meiers Gesang ist hier besonders eindrucksvoll. Seine tiefe, beschwörende Stimme schneidet durch die intensive Instrumentierung wie ein Messer. Er klingt wie ein gefallener Held in einem Film Noir.

Ciel Ouvert (Remastered 2005)
Ciel Ouvert (Remastered 2005)

Ein Kultsong! "Ciel Ouvert" ist einer der atmosphärischsten und filmischsten Tracks auf Stella – ein episches Klangbild voller Weite, Melancholie und hypnotischer Kraft. Der Titel bedeutet auf Französisch "offener Himmel", was perfekt zur schwebenden, fast spirituellen Stimmung des Songs passt. Es ist ein Stück, das weniger durch Worte als durch Sound, Raum und Emotionen erzählt wird. Ein Song, der mit Kopfhörern am besten gehört werden kann, denn irre Stereo-Effekte schaffen bei "Ciel Ouvert" eine bemerkenswerte Räumlichkeit. Der Song nimmt spätere Entwicklungen im Bereich der elektronischen Musik voraus. Heute finden sich viele Bands, die derartige orchestrale Kompositionen anbieten, 1985 war "Ciel Ouvert" eine Offenbarung. Und der Song hätte ein behutsames Ende für "Stella" sein können, ein Song, der den Hörer in eine verträumte Entspannung entlässt. Aber so ticken Boris Blank und Dieter Meier einfach nicht...

Angel No (Remastered 2005)
Angel No (Remastered 2005)

Denn mit "Angel No" sind wir alle wieder wach! Schnelle Beats, wilder Gesang. Schon der Text ist voller Ironie "I don't wanna be your angel - I wanna be your witch". Das könnte man auch über "Angel No" sagen, es ist kein himmlisches Finale, eher ein gut portionierter Schock. Die kalte Dusche nach dem Lagerfeuer. Und so wurde "Angel No" zum ungeliebten Anhang der Platte. Nicht selten kopierten die Fans das Album ohne "Angel No" auf ihre Kassetten. Einfach weil "Ciel Ouvert" so ein perfektes Ende des Albums sein kann. Dabei verkannten sie den Humor von "Angel No" und letztlich damit sogar den Humor von "Stella".

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